Medizintechniker/In


Medizintechniker/innen sind Fachpersonen für

  • die Entwicklung,
  • die Produktion,
  • die Schulung,
  • die Beschaffung,
  • den Betrieb,
  • den Unterhalt,
  • die Entsorgung medizintechnischer Geräte.

Medizintechnische Geräte sind Produkte modernster Technik: Die Geräte bedienen sich naturwissenschaftlicher Prinzipien der Physik und Chemie und erzeugen für die Medizin nutzbringende Diagnosen und bildgebende Darstellungen oder ermöglichen heilende Therapien. Sowohl bei der Herstellung wie in der Anwendung im Spital erfordert der Umgang mit den vielfältigen technischen Systemen interdisziplinär geschulte und kompetente Fachpersonen.
“Vom Elektromonteur zum Röntgenspezialisten” – Ein Porträt von Manuel Reinhard

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(Bild Martin Schumacher)

in der Informatik

Medizintechnik und Informatik bilden mehr und mehr eine integrative Einheit. Vertiefte Fähigkeiten in der Informatik sind für Medizintechniker/innen sehr wichtig. Die Sicherstellung des Betriebes von vernetzten Monitoring- Ultraschall- und Röntgengeräte sind Aufgabe von Medizintechniker/innen. Um die die Speicherung der Daten, Pflege der Informationssysteme durch Updates und Autorisierungsrichtliniern, um die Einrichtung von Antivirenprogrammen und Firewalls kümmern sich oft Medizintechniker/innen.
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(Bild Samuel Kamer)

im Spital

In Spitälern gibt es eine Vielzahl medizintechnischer Geräte, die je nach Anwendung oder Funktionsweise in Gruppen aufgeteilt werden (Infusomaten, Spritzenpumpen, Ultraschallgeräte, Laborgeräte, Spirometriesysteme, Elektrokardiographen, Röntgenapparate, Endoskope).Für die einwandfreie Funktion und die Betriebsbereitschaft all dieser Geräte sind die Medizintechnikerinnen und Medizintechniker verantwortlich.

(Bild Martin Schumacher)

in der Industrie

Diplomierte Medizintechniker/innen HF finden in kleinen, mittleren oder grossen Entwicklungs- und Produktionsbetrieben der Medizintechnik ein breites Arbeitsfeld. Die Industrie setzt diplomierte Medizintechniker/innen HF als Produktions-, Betriebs- oder Serviceleiter/innen ein. Als Mitarbeitende in der Produktion sind sie verantwortlich für  Montagelinien, für das Qualitätsmanagement oder für Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit dem Verkauf. Arbeitsvorbereitung, Organisation und Überwachung von Produktions- und Qualitätsmanagementprozessen sind dann wichtige Aufgaben.
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(Bild Marcel Moser)

Servicetechniker/in

In der Schweiz werden Medizintechnische Geräte von in- und ausländischen Herstellern vertrieben. Die Firmen setzen die dipl. Medizintechniker/innen HF oft als Servicetechniker/innen ein. Vor Ort warten, schulen oder verkaufen Sie medizintechnische Geräte.Als Mitarbeitende oder Verantwortliche im Service sind Sie die Person einer Firma, die am nächsten beim Kunden ist. Gepflegter Umgang und Fachwissen sind für die Firma und für Sie wichtge Erfolgsfaktoren.Servicetechniker/innen haben oft die Gelegenheit, sich im Ausland schulen oder weiterbilden zu lassen oder sie bekommen die Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten. Die Medizintechniker/innen arbeiten auch in Firmen, welche für den Unterhalt der Medizintechnik in verschiedenen Spitälern, Kliniken oder Arztpraxen verantwortlich sind.
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(Bild Ian Arridge)

im Labor

In Laboratorien für medizinische Untersuchungen sind die Fähigkeiten von Medizintechniker/innen sehr gefragt. Die Kombination von technischem und medizinischem Wissen befähigt zum Durchführen von Analysen aber auch zum Warten und Instandhalten von Laborgeräten. Die messtechnischen Fähigkeiten gepaart mit den Informatikkenntnissen erlaubt die Automatisierung und Vereinfachung von Messabläufen.